Toni
zurück zu terrier.de
Stammbuch 
Rasse Yorkshire Terrier
Besitzer Dr. Lauff, Gertraud
48599 Gronau
Kontakt Lauff-Mareike@t-online.de
Zuchtname
* 02.01.2004
Vater
Mutter
Züchter
Trauer, was nun?
Ich bin Toni, ein quicklebendiger, aufgeweckter, robuster Yorkshire-Terrier. Ich bin kein Mini, sondern ein ganz normaler Yorki, wie er sein sollte. Nun, es gab eine Zeit, da war ich sehr traurig, denn mit meinen 3,5 Monaten haben sich meine Eltern getrennt, Frauchen ging weg und Herrchen blieb bei mir. Allerdings hatte er wenig Zeit für mich, denn er mußte ja tagsüber arbeiten gehen. So lebte ich mit den beiden großen Hunden (Mastiff und Dogge) alleine auf unserem Reiterhof, wo mein früheres Herrchen Westernpferde züchtete und verkaufte. Ich hatte manchmal schon Angst, denn viele Leute gingen an unserem Hof vorbei und alle wollten mich streicheln, weil ich ja "so süß" war. Ich wußte nachher nicht mehr, wie ich mich davor schützen konnte und so wurde ich ziemlich aggressiv und versuchte jeden, der mir zunahe kam, zu beißen. Gottseidank war die Zeit, wo ich dort alleine war, nicht so lang, denn ich wurde gerade 4 Monate, da kamen meine neuen Eltern und, obwohl ich ja sonst sofort beißen wollte, merkte ich hier, daß ich das besser nicht tun sollte, sonst hätten die mich vielleicht gar nicht erst genommen. So ließ ich mich gleich auf den Arm nehmen von Frauchen und von da an, ließ ich sie nicht mehr los und sie mich nicht. Ich mochte sie gleich sehr und umgekehrt war es gottseidank auch so. Bei ihr habe ich schnell gelernt, daß es auch ohne beißen geht (natürlich versuche ich immer noch sie zu beschützen, denn ich will kein 2. mal mehr alleine sein). Ich darf überall mit hin, wir gehen viel spazieren, ich darf schwimmen in dem Gartenteich, was mir ganz viel Freude macht, denn ich bin eine richtige Wasserratte. Nun kurz und gut, ich habe es super getroffen, bin total glücklich mit meinem Hundeleben und ich glaube mein Frauchen liebt mich auch sehr; sie sagt immer, daß sie mich nie mehr missen möchte. Ist das nicht toll?
Wenn ich dann vielleicht auch noch mal 'ne nette Frau für mich kennenlerne mit der ich "Kinder" haben darf, dann wäre mein Leben perfekt.



Nachtrag: Nun bin ich schon 1/2 Jahr bei meinen neuen Eltern und ich möchte hier an dieser Stelle einmal sagen, daß ich der glücklichste Hund der Welt bin, ich habe es so gut, ich werde verwöhnt, aber ich darf "Hund" sein. und für kein Geld in der Welt würde ich woanders hin wollen; ich würde immer versuchen mein Frauchen zu finden.


Jetzt schreibt Frauchen: Auch ich bin die glücklichste Hundebesitzerin der Welt, ich hatte mit meinen 60 Jahren schon viele Hunde, ganz treue und liebe, und ich war jedesmal sehr traurig, wenn einer gehen mußte, aber mein "Toni" ist der klügste, intelligenteste, gehorsamste und liebevollster Hund, den ich je besessen habe. Ich liebe diesen Hund sehr und wünsche mir, daß er lange gesund bleibt, daß ihm nichts passiert und ... ganz wichtig, daß er mich nicht überlebt. Diese Gedanken quälen mich, wenn ich darüber nachdenke, daß ich früher gehen müßte und er vielleicht im Tierheim landet, denn wir haben keine Kinder, die Freunde sind alle gleich alt wie wir und somit kann ich nur hoffen, daß wir beide gemeinsam gehen können. Das wäre mein größter Wunsch. Somit hoffe und bete ich tagtäglich, daß mein Toni nicht noch einmal zu jemand anders kommt, der ihn nicht versteht, und wo er sich nicht wohlfühlt..

In Kürze erscheint hier ein ganz toller Vers, den mir meine verstorbene Mutter hinterlassen hat, die auch eine große Tierliebhaberin war. Es ist so schön, daß ihn die Homepage von "Windhunde-sind -Jaghunde.de übernommen hat.